Der Niendorfer Hafen

 

Er ist einer der schönsten Häfen an der deutschen Küste. Ostsee pur: Fischkutter, rote Bojen mit farbigen Wimpeln, Poller zum Festmachen. Eine Werft, eine kleine Fischfangflotte, bestehend aus 8 Schiffen, darunter 3 Hochseekutter. In den anliegenden zwei Yacht-Häfen elegante Segelboote mit hoch aufragenden Masten, gegenüber die skandinavisch anmutenden Lagerhütten, den kleinen, bunten Verkaufsständen, in denen die Frauen der Niendorfer Fischer den Fang ihrer Männer am Morgen direkt verkaufen. Auf der anderen Seite liegt das Eishaus und der große Netzschuppen, der hin und wieder als Ausstellungshalle dient.

Rund um den Hafen eine Gastronomie für Fischliebhaber. Dazu tolle Veranstaltungen, wie Hafenfeste und die JazzBaltica – ein Festival von höchstem europäischen Niveau - geben dem Niendorfer Hafen internationales Flair und Exklusivität.
Er ist behindertengerecht angelegt. Barrierefrei kommt man einmal um die gesamte Hafenbucht bis hinaus auf einen Holzsteg, der parallel zur Ostmole verläuft und einen grandiosen Blick über die Lübecker Bucht erlaubt. Einmalig in Schleswig-Holstein ist der gläserne Deich, der dazu einen sensationellen Blick auf das Hafengeschehen ermöglicht.
Angelegt wurde der Hafen erst in den Jahren 1920 bis 1922. Jahrhunderte lang wurde mit kleineren Booten gefischt, die nach dem Fang „einfach“ auf den Strand gezogen wurden.
Der Niendorfer Hafen ist nicht nur einer der ursprünglichsten, sondern vor allem der kleinste und malerischste Hafen an der Küste. Niendorf ist aber nicht nur Hafen, es ist Seebad, hat einen Ostseestrand mit feinkörnigem Sand, an dem sich vor allem Familien wohl fühlen. Ein Paradies für Alt und Jung.