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Es kann sein, dass der gute alte Strandkorb bald Konkurrenz bekommt -  zumindest in Timmendorfer Strand und Niendorf an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Das könnte eintreffen, wenn der erstmals ausgelobte Design-Wettbewerb „Strandmobiliar Timmendorfer Strand“ völlig neue Ideen für einen angenehmen Aufenthalt am Strand hervorbringt.

100.000 begehrte Strandkörbe stehen an Schleswig-Holsteins Stränden, 2.500 sind es in Timmendorfer Strand und Niendorf. „Die Bedürfnisse der Strandgäste ändern sich“, sagt der Kieler Designer Torsten Meyer-Bogya. Er ist von der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH (TSNT) mit Konzeption und Durchführung des Wettbewerbs beauftragt worden. Sein Credo: „Neue Zielgruppen bringen neue Wünsche mit.“ Deshalb lautet seine Empfehlung: „Es ist an der Zeit, das Thema Strandmobiliar neu zu überdenken“. So ist beispielsweise ein beheiztes Strandmöbel denkbar – oder eins mit Akku-Aufladestation fürs Handy.

Internationale Beteiligung erwartet

Mitte März wird der Wettbewerb ausgeschrieben – übrigens auch in Dänemark, dem Mutterland europäischen Spitzendesigns. TSNT-Geschätsführer Joachim Nitz: „Wir rechnen mit hoher internationaler Beteiligung. Nach drei Monaten werden die Preisträger feststehen. Ob die preisgekrönten Entwürfe einmal in Serie produziert werden – und den seit Urlaubergenerationen beliebten Strandkörben gar den Rang ablaufen werden -, steht in den Sternen. Eines steht fest: Die Siegerentwürfe werden auf jeden Fall als Prototypen produziert und in der Sommersaison präsentiert. Auch ein Publikumspreis soll vergeben werden. Denn da sind sich der Designer und Joachim Nitz einig: „Neues Strandmobiliar muss vom Publikum angenommen werden“.